Jagd auf Rothirsche zur Brunft oder Kahlwildjagd
Grafschaft Perthshire Die letzten noch freien Plätze für die Saison 2010!
Enorme Rotwildbestände und die unvergleichbare Landschaft der Scottish Highlands
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Datum: | Brunft: Anfang August bis 20. Oktober Kahlwildjagd: 21. Oktober bis 15. Februar |
Jagdgebiete: |
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Das Revier: | Die Tulchan Lodge wurde 1870 von Lord Airlie erbaut und ist ein besonders schönes Beispiel für die viktorianische Jagdepoche und Kultur. 1991 ist sie nach heutigen Anforderungen res-tauriert worden und erfüllt nun alle Anforderungen an Komfort und Annehmlichkeiten. Das Jagdgebiet ist Tulchan Estate, gelegen in der Grafschaft Perthshire im Nordosten Schottlands. Es erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 5.000 Hektar im Herzen der Grampian Mountains, Kerngebiet der Schottischen Highlands. Die Nachbar-Reviere sind im Norden das königliche Balmoral, Sommersitz der englischen Königsfamilie, im Westen Invercauld und im Osten Airlie, alles berühmte Highland Estates. Dieses Gebiet gehört mit seinen grünen Hügeln und schroffen Felsformationen zu den beeindruckendsten Landschaften Schottlands. Tulchan Estate ist ein typisch schottisches, sehr traditionsreiches Rotwildrevier mit hervorragendem Wildbestand. Durch einige Aufforstungsmaßnahmen sind Wälder entstanden, die den Hirschen nicht nur Einstand bieten, sondern auch das recht karge Nahrungsangebot bereichern, was natürlich einen direkten Einfluß auf die Trophäe hat. Tulchan hat ausgezeichnete Verkehrsverbindungen und ist bequem mit dem Auto zu erreichen: Von den Flughäfen Edinburgh, Glasgow oder Aberdeen sind es etwa nur zwei Stunden Autofahrt. Begünstigt durch die geringe Besiedelung ist Schottland ein sehr wildreiches Land und die Jagd hat lange Tradition, die auch heute noch sehr gepflegt wird. Fairness dem Wild gegenüber und sportliche, herausfordernde Jagd („Good Sport“) sind die sehr durch den Respekt vor der Kreatur geprägten, obersten Gebote, die Trophäe ist sekundär. Auch aus diesem Grunde ist Schottland für den sportlichen Jäger ein beliebtes Reiseziel. |
Jagen in Schottland: | „…my heart is in the Highlands chasing the deer...“ - dieser Refrain eines bekannten schottischen Volksliedes bringt es auf den Punkt: „Deer Stalking“ (Rotwild-jagd) in Schottland ist eine Herzensangelegenheit, denn der hohe Erlebniswert dieser Jagdart lässt einen nicht mehr los. Zudem finden die Jagden in sehr stimmungsvoller, oft einmaliger Atmosphäre statt: Seien es mit Heidekraut bewachsene Berge im Spiel von Licht und Schatten, kristallklare Seen und Flüsse, pittoreske Parklandschaften, uralte Schlösser und Jagdhäuser, allgegenwärtige Spuren der bewegten, romantischen Geschichte, Klänge eines Dudelsacks im Wind oder ein paar Gläser Single Malt Whiskey abends vor einem offenen Kamin – Schottland ist immer eine sehr intensive, unvergessliche Erfahrung. Für die deutschsprachigen Jäger ist die Rotwildjagd sicherlich die populärste Jagdart Schottlands. Die Rothirschtrophäen sind zwar vergleichsweise mäßig, dafür lebt dort ein sehr großer Rotwildbestand und das „Deer Stalking“ gilt zu Recht als eine der interessantesten und sport-lichsten Hirschjagden der Welt. |
Wildvorkommen: | Der schottische Rothirsch hat ein Wildbretgewicht zwischen 80 und 100 Kilogramm, selten mehr. Die Geweihgewichte liegen zwar nur um drei Kilogramm, aber durch den großen Genpool sind darunter häufig sehr interessante Abnormitäten. Beidseitige Kronenhirsche sind seltener als in Deutschland (ein gerader 12er Kronenhirsch heißt „Royal“, gerade 14 Ender werden gern „Imperial“ genannt) aber wegen der Weitläufigkeit der Reviere ist die Chance sehr groß, wirklich alte Recken zu erlegen. Trotz Brunft passt immer einer auf… Die Trophäe sollte sowieso bei einer Hirschjagd in Schottland nicht im Vordergrund stehen, vielmehr der sportliche Charakter der Jagd und das einmalige landschaftliche Erlebnis. Die Jagdzeit auf Rothirsch ist vom 1. Juli bis zum 20. Oktober (Rotkahlwild 21. Oktober bis 15. Februar) eines jeden Jahres. Als beste Jagdzeit gilt die Brunft, die in der Regel von der letzten Septemberwoche bis Mitte Oktober dauert. Interessant ist aber auch die Jagd in der Feistzeit Ende August / Anfang September, denn ohne den „Tumult“ der Brunft sichert das Wild aufmerksamer. Die Jagdzeit auf Rotkahlwild ist vom 21. Oktober bis 15. Februar eines jeden Jahres. Erfahrene Jäger können mehrere Stücke pro Tag erlegen, da der Rotwildbestand in diesem Bereich der Highlands seines Gleichen sucht. Riesige Rudel von zum Teil über 100 Stück ziehen auf Tulchan Estate ihre Fährte. Auf Tulchan Estate können Sie neben guten Hirschen zur Brunft auch von Ende Juli/Anfang August die Jagd auf sehr gute Rehböcke mit dem Early Season Stalking auf Rothirsche verbinden. Es sind auch Jagdkombinationen Rothirsch mit Grouse oder Kahlwild sowie Kahlwild mit Schneehase möglich. |
Preis: | Wir bieten Ihnen sehr erlebnis- und wildreiche Jagdtage in diesem einzigartigen Highlandrevier:
Brunft: Jagdkosten (pro Hirsch) Führung 1x1: 1 Übernachtung/Vollpension, im Doppelzimmer (pro Person) £ 156,00
Kahlwildjagd: Jagdkosten (pro Jäger) 1x1, Rotkahlwild unbegrenzt:
je Jagdtag £ 359,00 Kombination mit Hirsch (Sondergenehmigung), Schneehase und Grouse möglich!
Inklusive
Nicht inklusive
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Programm/ Ablauf: | Treffen und Begrüßung am Anreisetag bis 14 Uhr auf dem Tulchan Estate. Sie werden vom Headstalker und seinen Mitarbeitern begrüßt und über den Ablauf der bevorstehenden Jagdtage unterrichtet. Danach findet mit Ihnen ein Probeschießen auf einem im Revier gelegenen „Schießstand“ statt, um Ihre Waffe zu überprüfen. Sollten Sie eine Leihwaffe bestellt haben, wird dennoch ein Probeschuß verlangt, denn man will seitens der Stalker sicher gehen, dass die Gäste in der Lage sind, einen waidgerechten Schuß auf die verschiedenen Entfernungen abzugeben und natürlich sollten Sie sich mit der Leihwaffe vertraut machen und diese Probe schießen. Erwartet werden 2, maximal 4 Jäger, da nur 2 Stalker zur Verfügung stehen. Ideal geeignet ist dieses Angebot für 2 Jäger, die bei Führung 1x1 jagen möchten. Es besteht auch die Möglichkeit von 2:1-Führungen. Sie teilen also alle Erlebnisse mit Ihrem jagenden oder nichtjagenden Begleiter und erleben gemeinsam eine faszinierende Jagd; wer bei zwei Jägern zuerst jagt oder begleitet entscheiden Sie per Absprache oder Sie werfen eine Münze. Nach dem Vereinbaren der Startuhrzeit und des Treffpunktes für den nächsten Morgen haben Sie die Möglichkeit ab 16 Uhr, Ihr von uns bestelltes Cottage zu beziehen. Vom nächsten Morgen an, üblich sind Treffen zwischen 8.00 und 9.00 Uhr morgens, ziehen Sie gemeinsam mit Ihrem Mitjäger und Ihrem Stalker los ins Revier, oder besser gesagt, auf den Berg. Das „Deer Stalking“ auf Rotwild in den schottischen Highlands ist eine anstrengende Pirschjagd. Es müssen einige Kilometer bergauf und bergab pro Tag zurückgelegt werden, und das oft über Hochmoorböden, die einen glauben lassen, man würde auf der Stelle treten. Dazu kommen häufig plötzliche Wetterwechsel mit ergiebigen Niederschlägen – daher der berühmte Spruch „four seasons in a day“. Der von dem Jagdführer („Stalker“) meist mit einem antiken Spektiv bestätigte Hirsch wird in dem deckungsarmen Gelände zuerst aufrecht angegangen, hierbei nutzen die Stalker gern die schroffen und zum Teil sehr steilen Bachläufe, denn diese sind meist mehrere Meter tief in den Hang versenkt, so dass man mit Deckung Wegstrecke machen kann; dann wird auf den Knien angekrochen und zum Schluss auf dem Bauch angerobbt, wobei man oft nass bis auf die Unterhose werden kann. Wenn der Geweihte dann aber erlegt und vom Jagdgehilfen („Ghillie“) zu Tal gebracht ist, sind diese Unannehmlichkeiten schnell vergessen, und man wird sich sicherlich lange an diese herrliche Jagd erinnern. Sie verbringen den größten Teil des Tages auf der Pirsch. Ihre Ausrüstung sollte daher leicht und praktisch sein. Zum Gehen am Berg bietet sich ein Pirschstock an, geräuscharme Kleidung, die vor allem wind- und wasserdicht sein sollte, darf nicht zu dunkel sein, denn sonst fällt man in den Hängen sofort auf – das Rotwild äugt hervorragend und von den großen Brunftrudeln werden Sie schnell entdeckt. Da Sie mehrere Kilometer am Tag zu bewältigen haben, kommt Ihren Pirschstiefeln eine zentrale Rolle zu; diese müssen vor allem wasserdicht und bequem sein, sonst wird die Jagd schnell zur Tortur. Variabel einstellbare Zieloptik ist von Vorteil. Ebenso empfehlen wir ein leichtes Fernglas; die in Deutschland üblichen 8x56 sind hier wegen der Größe und des Gewichtes wohl eher nicht geeignet, leichte Taggläser wie 8x32 oder 10x40 sind ideal. Die Verwendung hochwild-tauglicher Kaliber wird vorausgesetzt; gesetzlich vorgeschrieben sind zwar nur Kaliber ab .243 Win, aber etwas stärker sollte es in der Brunft schon sein. Ideal sind .270 Win., 7 x 64 und auch die .30-06 ist sehr gut geeignet. Sie sollten in der Lage sein, mit guter Auflage liegend auf Entfernungen bis zu 250 Metern zu schießen. Der Ergeiz des Stalkers wird fast immer dafür sorgen, Sie so nah wie möglich (also Schussentfernungen um die 100 Meter) an das Wild heranzubringen. Nachdem das Wild erlegt und versorgt worden ist (das übernimmt Ihr Stalker oder der Ghil-lie) wird der Hirsch ins Tal gebracht; früher wurde das Wild mit Hilfe von zähen Ponies ins Tal gebracht, heutzutage werden vielfach Quadbikes oder Argocats eingesetzt. Während das Wild zu Tal gebracht wird und die Uhrzeit es rechtfertigt, geht die nächste Pirsch los: im Falle der Buchung 2x1 ist das der Moment zum „Rollentausch“, aus Jäger wird Begleiter und um-gekehrt.
Hinweise: 1. Krankgeschossenes Wild, das nicht gefunden wird, gilt als erlegt und wird auf die ge- buchte Anzahl der Hirsche angerechnet; des weiteren wird eine Zahlung von £ 100,00 an den Estate zur Kompensation des Wildpretverlustes fällig. 2. Ein zweiter Fehlschuss eines Jagdgastes am selben Tag wird mit £ 50,00 berechnet. 3. Wird dem Jagdgast ein Hirsch zur Erlegung frei gegeben und entsprechend präsentiert, muß der Hirsch bejagt werden. |
